Ananda Israel

Ein Retreat für Gesundheit,

Yoga und Meditation am Toten Meer

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Ananda Yoga

 Ananda Yoga®
Für höheres Bewusstsein

 

Wir grüssen alle, die das Licht des Yoga in die Welt tragen,

ganz gleich welchem Pfad sie folgen.

 

Prinzipien des Ananda Yoga

Ananda Yoga, von Swami Kriyananda entwickelt, ist der harmonischen Entwicklung von Körper, Geist und Seele gewidmet. Sein wesentliches Anliegen ist es, unsere Wahrnehmung zu vertiefen und unser Bewusstsein anzuheben.

Swami Kriyananda schreibt:

Yoga, was Vereinigung bedeutet, führt zu vollständiger Harmonie in Körper, Geist und Seele.

Auf der physischenEbene schenkt es strahlende Gesundheit.

Auf der mentalenEbene führt Yoga zur harmonischen Integration der Persönlichkeit, und zur damit einhergehenden Überwindung von psychologischen „Komplexen”.

Auf der Seelenebeneführt Yoga zur Einheit des kleinen Selbst mit dem grossen Selbst,
des Egos mit der Weite des kosmischen Bewusstseins,

und der individuellen Seele mit dessem unendlichen Ursprung: Gott. —Swami Kriyananda, aus dem Artikel „Was ist Yoga?”

Unser Körper

Hatha Yoga ist eines der besten Systeme um physisches Leiden abzuwenden. Es führt zu einem Gefühl des Wohlergehens, der Gesundheit, zu Harmonie und Ausgeglichenheit- sowohl während der Übungen, als auch danach. Die Yogastellungen (Asanas) bauen Stress ab; entspannen physische und mentale Verspannungen; veringern hohen Bluchdruck; regen den Kreislauf an; stimulieren die inneren Organe, die Verdauung die Ausscheidung und den Metabolismus; stärken das Nervensystem und das Immunsystem; kann Schlafstärungen beheben; und führt zu innerer Vitalität und Gelenkigkeit.

Ananda Yogaist ein System von sanften und natürlichen Bewegungen, die für den Körper eine minimale Belastung sind, wobei die wohltuenden Wirkungen optimal ausgeschöpft werden. Die Yogastellungen haben nichts mit Gymnastik zu tun, sondern helfen den Körper, sich mit den Naturgesetzen zu harmonisieren. Der Yogi lernt, seine eigenen inneren Kräfte zu entwickeln, anstatt für sein Wohnergehen von äußeren Wirkstoffen abhängig zu sein.

Unser Geist und Gemüt

Yogastellungen sollten ein Gefühl des inneren Friedens mit sich bringen, sowie Enspannung des Geistes, und das Aufblühens unserer inneren Qualitäten. Wir erwecken was latent bereits in uns vorhanden ist.

Mit jeder Yogastellung bringen wir aktiv eine bestimmte innere Qualität zum Ausdruck, und erleben sie bewusst. Die Baumstellung (Vrikasana) beispielsweise führt uns ganz natürlich zu einem Gefühl der Zentriertheit und Ruhe. Im Ananda Yoga verstärken wir die Qualität der jeweiligen Asanas mit spezifischen Affirmationen. In Vrikasana affirmieren wir zum Beispiel Folgendes: „Ich bin ruhig, ich bin gelassen!” Die Anwendung von stimmigen Affirmationen macht Ananda Yoga einzigartig in seinem Feld.

Unsere Seele

 

Die innere Frucht des Yoga sollte ein Gefühl der Empfänglichkeit, der Stille, und der Verinnerlichung sein. Ananda Yoga leitet die innere Energie (Prana) bewusst nach innen und nach oben, was auf natürliche Weise zur stillen Meditation und zur inneren Kommunion führt.

Patanjalis tiefe Yoga Sutren, oder Aphorismen, werden seit Jahrtausenden als die definitive Schrift des Yoga betrachtet. Er schrieb: „Yogas chitta vritti nirodh–Yoga ist die Neutralisierung der Gefühlswellen” Yoga ist die Neutralisierung der egogeleiteten Gefühle, weil der Yogi, sobald diese zur Ruhe kommen, erfährt, dass er eins mit dem Unendlichen ist, und es immer schon gewesen ist.

Das höchste Anliegen des Yoga ist es, sich in eine innere Stellung zu begeben, die es uns erlaubt, das herabströmende göttliche Licht in aller Fülle zu empfangen. Wenn Gottes Gnade im normalen menschlichen Leben nicht erfahren wird, dann liegt dies nicht an göttlicher Gleichgültigkeit, sondern daran, dass die Energien und die Aufmerksamkeit des Menschen in andere Richtungen fließen.

Die Yogastellungen sollten daher mit einem Gefühl des Gebets ausgeführt werden, wenn man deren höchsten Nutzen empfangen will. Sie stammen nicht von Fußballtrainern oder Sportlehrern, sondern von Großen Heiligen, die in bestimmten Körperstellungen äußerliche Ausdrucksformen von inneren Bewegungen der Seele wahrgenommen haben.

Die Schulung unseres Bewusstseins

Das wichtigste Element im Ananda Yoga ist die Entwicklung höheren Bewusstseins. Wir lehren:

  • Ein klares Bewusstsein des Körpers, das langsam zur subtilen Wahrnehmung der Energie (Prana) im Körper gelenkt wird.
  • Bewusstwerdung der Gemütszustände, der Gedanken und Einstellungen, die in positive Richtungen geleitet werden.
  • Bewusstsein unseres tiefsten inneren Wesens, der Seele.

Im Ananda Yoga werden die Yogastellungen als Instrument für innere Entdeckung verstanden. Sie sind für uns ein Abenteuer innerer Wahrnehmung.

In kurzen Worten

Das Glücklichsein auf allen Ebenen ist das wirkliche Ziel all unserer Yogaübungen. Die höchste innere Glückserfahrung wird als Ananda bezeichnet (das Sanskritwort für Seligkeit). Aus diesem Grund nennt sich unsere Yogatradition Ananda Yoga. Ananda ist kein äusser Platz, sondern ein innerer Zustand.

 

Wie ist Ananda Yoga enstanden?

Swami Kriyananda, der Gründer des Ananda Yoga, erzählt folgende faszinierende Geschichte, die sich zutrug, als er als junger Mönch in Paramhansa Yoganandas Ashram wohnte. Sie wurde zum Grundstock des Ananda Yoga:

“Im Herbst 1949 bat der Meister mich und einige andere Mönche, die Yogastellungen vor Swami Premananda auszuführen.... Ich war bestenfalls ein durchschnittlicher Hatha Yogi. Viele der Stellungen waren mir gänzlich unmöglich. In der Gegenwart des Meisters an diesem Abend jedoch war ich plötzlich in der Lage, selbst die schwierigen Stellungen mit Leichtigkeit auszuführen.”

Es war ein kleines Wunder und kam als besonderer Segen von seinem Meister. Von diesem Moment an wurde Swami Kriyananda oft gebeten, die Asanas in Yoganandas Gegenwart vorzuführen, für Besucher oder während öffentlicher Veranstaltungen. Kriyananda erzählt, er hat die Stellungen so auf stille innere Weise direkt von Yogananda gelernt, indem er sie vor ihm praktizierte.

Mit der Zeit entwickelte Swami Kriyananda Ananda Yoga, eine meditative Form des Hatha Yoga.

 

Was sagte Paramhansa Yogananda zu den Asanas?

Paramhansa Yogananda empfahl die Yogastellungen sehr, wobei sie nicht das zentrale Element seiner Lehre waren (zentral war die stille innere Kommunion, und Kriya Yoga). Ab den 40ger Jahren veröffentlichte er zahlreiche Artikel in seiner Zeischrift, mit Anleitungen für die Asanas. Bei öffentlichen Veranstaltungen bat er seine Mönche, die Yogastellungen vorzuführen. Er lehrte sie auch in seiner Schule in Ranchi, wie man in der „Autobiographie eines Yogi” lesen kann.

Yogananda erklärte in einem Vortrag zu den weisen Yoga Sutren des Patanjali:

Aber der Hintergedanke ist folgender: Krankheit ist die Ursache von grossen Hindernissen. Dies ist der Grund, warum die Meister Hatha Yoga ins Leben riefen. Diese Übungen helfen, den Körper gesund bleiben zu lassen. Aber viele interessierten sich an Hatha Yoga und vergassen ihren eigentlichen Zweck: Den Körper gesund bleiben zu lassen, um Gott zu finden. Wenn man diesen Stellungen nachfolgt, wird man den Körper in perfektem Zustand vorfinden.


Aus den Yoga-Schriften: Hatha Yoga and Raja Yoga

Swami Kriyananda lehrt, dass Hatha Yoga der physische Zweig des Raja Yoga (Yoga der Meditation) ist. In der Tat, der erste Satz der wichtigsten Hatha Yoga Schrift, der Hatha Yoga Pradipika, erklärt, dass Hatha Yoga eine Treppe ist, die zum Raja Yoga führt. Heutzutage werden die Stellungen allerdings zumeist auf einer rein physischen Ebene gelehrt. Ananda Yoga bringt die Asanas zurück unter die meditativen Schwingen des Raja Yoga.

Wenige Yogaschulen legen vielleicht so viel Wert auf den spirituellen Wachstum wie wir es im Ananda Yoga tun. „Fortgeschritten” bedeutet im Ananda Yoga nicht die Fähigkeit, schwierige Stellungen lange halten zu können, oder sich noch weiter dehnen zu können. Fortgeschritten bedeutet wachsendes Gewahrsein, zunehmende innere Freude und Harmonie, und die Erweiterung des Bewusstseins.

Swami Kriyananda erklärte seinen Hatha Yoga Schülern (aus einem Vortrag von 1976):

Wir sehen dass das gesamte System des Hatha Yoga ein wichtiges Instrument dafür ist, uns an unser wahres inneres Wesen zu erinnern, und um dies zu stärken. Durch verstärkte Wahrnehmung werden wir uns des Körpers auf einer spirituellen Ebene bewusst. Allmählich werden wir uns des Geistes ohne den Körper bewusst. Dies erreichen wir durch die Meditation (Raja Yoga). Wenn wir nach den Yogastellungen meditieren, erhebt sich das Bewusstsein auf natürlichere Art und Weise, nicht nur weil du physisch entspannt bist, sondern weil du dir bewusst bist, dass du nicht nur dieser Körper bist. Du beginnst zu fühlen, dass du Raum oder Licht bist, und dich so zu betrachten macht es einfacher, Transzendenz zu erfahren.

 

 

Möge dein Yoga aufblühen wie der göttliche Lotus!

AUM